Ackerfuchsschwanz
Ackerschachtelhalm
Ananas (wenig weil sehr sauer)
Aprikosen (wenig wegen Säure- und Zuckergehalt)
Äpfel (nicht an Schweine mit brüchtgen Zähnen)
Bananen (macht dick und stopft)
Basilikum
Batavia (nur Bio wegen hohem Nitratgehalt)
Beifuß
Birnen (wenig, viel Zucker)
Blumenkohl (auch mit Blättern, kann blähen, wenig geben)
blutrote Fingerhirse
Bohnenkraut
Borretsch
Brennesseln (jung oder leicht angetrocknet, bei frischen vorher mit Nudelholz bearbeiten und 2 Std. in die Sonne legen)
Broccoli (kann blähen)
Brombeeren (wenig, auch mit Blättern)
Cherimoya
Chicoree (ohne Strunk und äußere Blätter, viel Oxalsäure)
Chinakohl (kann blähen)
Dill
Erdbeeren (mit Blättern)
Feige
Fenchel (extrem viel Vit C, hilft bei säugenden Tieren bei der Milchbildung)
Gänseblümchen
Gänsefuß
Giersch
Gras
Hagebutten
Hasenscharte
Heidelbeeren (als Leckerchen)
Hirtentäschel
Huflattich
Indianer- oder Taubnessel
Johannisbeeren (als Leckerchen)
Kaki (als Leckerchen)
Kamille
Karotten (auch mit Grün, das ist aber sehr Calciumhaltig, gutes Grundfutter)
Kerbel
Kirschen (als Leckerchen)
Kiwi (als Leckerchen, sehr sauer)
Klee (in Maßen, kann Blähungen verursachen)
Knollensellerie (enthält Oxalsäure, nicht zu oft geben)
Kohlrabi (auch mit Blättern, kann blähen)
Kresse
Kürbis
Liebstöckel
Litchi
Löwenzahn
Luzerne
Mais (die komplette Pflanze, Körner guter Dickmacher)
Malve
Mango
Mangold (viel Oxalsäure, selten geben)
Majoran
Melde
Melonen
Mirabelle
Obstbaumzweige
Oregano
Papaya
Paprika (alle Farben, viel Vit C, grünen Strunk entfernen, nur Bioqualität oder aus deutschem Anbau geben)
Pastinake
Petersilie (Achtung bei trächtigen Tieren, wirkt wehenfördernd)
Petersilienwurzeln (hoher Calciumgehalt)
Pfefferminze (nicht bei säugenden Tieren)
Pfirsich (als Leckerchen)
Pflaume (als Leckerchen)
Purpursonnenhut
Radicchio
Radieschen (auch mit Blättern)
Rispengras
Rote Beete (Achtung bei trächtigen Tieren, wirkt wehenfördernd, Kot verfärbt sich rot, viel Oxalsäure)
Ruccula (Rauke)
Salate (in Maßen, da meistens sehr nitrathaltig, ohne Strunk und äußere Blätter)
Salatgurke
Salbei
Sauerampfer (nur wenig)
Schafgabe
Schwarzwurzeln (hoher Calciumgehalt, vorher schälen)
Sonnenblumen (mit Strunk und Stiel)
Spinat
Spitzwegerich
Stangensellerie
Steckrübe (viele Kalorien, kann blähen)
Süßgras
Tomaten (ohne das Grüne, sehr säurehaltig)
Topinambur
Trauben (als Leckerchen)
Vogelmiere
Weidenkätzchenzweige
Wicke
Zitronenmelisse
Zitrusfrüchte (selten und wenig wegen Säure- und Zuckergehalt)
Zucchini
Hier gilt: Die minimale Futtermenge beträgt 8-10% des Körpergewichts des Schweins. Das entspricht etwa dem Verbrauch, also zum Gewichtserhalt.Es dürfen aber auch gerne 150g Gemüse pro Nase und Tag gegeben werden.
Grünfutter, also frisches von der Wiese kann mehr gegeben werden, aber hier gilt besonders: langsam anfüttern.
Unbekanntes Futter immer langsam anfüttern - also wenn eure Schweine noch nie Brokkoli hatten gebt ihnen nicht gleich einen ganzen, sondern eben erst mal 1-2 Röschen pro Nase. Zum anfüttern nie mehr als 30% der Gesamtration geben und den Rest bekanntes Füttern.
Insbesondere bei Kräutern ist Vorsicht geboten, viele haben auch medizinische Wirkungen - und es ist allgemein nie eine Gute Idee, in eine kleine Meerschweingruppe einen ganzen Bund Kräuter zu werfen. Lieber nur 1-2 Stengel pro Nase, und bitte ein Auge drauf haben - manche Schweine sind neugierig und probieren alles neue, andere lassen es erst mal liegen - da kann es vorkommen, dass sich dann einer auch die Probierhappen von ein paar anderen Schweinen schnappt und so doch gar zu viel abbekommt.
Es kann auch passsieren, dass Schweine unbekanntes erst mal ganz liegen lassen - sie sind vorsichtig. Wenn man aber dennoch eine neue Sorte einführen will: immer wieder probieren. irgendwann gewöhnen sie sich an den unbekannten Geschmack.
Schweinefutter sollte immer so vorbereitet werden wie für den menschlichen Verzehr: gut gewaschen, und vor allem bei den sehr Nitratbelasteten Salaten ohne Strunk und äußere Blätter. auch keine matschigen oder schimmelige Sachen geben, sondern solche Stellen sehr großzügig entfernen.